So kann es und darf es nicht weiter gehen. Das muss für alle Yeziden, wegen den erneuten Verbrechen an das Yezidische Volk in den letzten Wochen, als Erkenntnis ausreichen. Ein zurück zum alten darf es nicht geben und muss verhindert werden. Ganz egal wer oder was sich den kommenden Debatten und Diskussionen entgegen stellt. Die Yezidische Community muss begreifen, dass jeder Mensch sich selbst der nächste ist. Und das muss sich in den Köpfen aller Yeziden festsetzen. Jedes einzelne Element der yezidischen Gesellschaftsform muss bis ins Mark überprüft, und wenn notwendig reformiert werden. Wir müssen kulturelle, ökonomische, soziologische, politische, religiöse und ideologische Elemente der yezidischen Situation analysieren und die Ursachen, der auch daraus enstehenden Iterationen der Verbrechen an das yezidische Volk, herausfiltern. Daraufhin ist eine langfristige Strategie zu entwickeln, um die Gesamtsituation aller Yeziden zu verbessern.
Eines dürfen wir niemals vergessen. Das Schicksal und das Überleben von bis zu 100.000 Yeziden lag nicht mehr in den Händen des yezidischen Volkes. Man war machtlos und verzweifelt zusehen zu müssen, wie die Menschen auf den Bergen dem Tode ins Auge blickten. Es war eine qualvolle Situation die das ganze yezidische Volk fürs Leben prägen wird. Deren Überleben war nur noch eine Frage der Zeit. Wenn man dann nüchternd feststellen muss, dass dieses Schicksal, aus den Händen der Yeziden geglitten, über den Atlantischen Ozean rüber, in die Hände eines einzigen Menschen fällt, dann muss gehandelt werden. So eine Situation darf es in Zukunft nicht geben.
Nun habe ich in den letzten Wochen und Tagen viele Gespräche und Diskussionen miterlebt. Einiges was ich gehört habe, empfand ich schon sehr konstruktiv für die yezidische "Sache". Aber leider muss ich sagen, dass das meiste, um es genau zu sagen, der größte Mist war. So habe ich Vorschläge gehört wie, "Lasst alle Yeziden aus Kurdistan befreien und nach Australien oder Amerika auswandern". Was wenn wir dann dort auch nicht mehr sicher sind? Sollen wir dann zum Mond fliegen und uns dort einen Heimat suchen? Ebenso bekam ich die Forderung nach einen eigenen Yezidenstaat zu hören, was irrsinnig ist. Es muss in der Region Shingal eine Zukunft für die Yeziden geben und auch nur dort kann die Existenz für die Yeziden gesichert werden. Die Yeziden müssen endgültig ihren Platz in der Welt finden.
Erstmal vorweg möchte ich aller Deutlichkeit betonen, dass ich mir keineswegs anmaße, hier das einzige richtige für das yezidische Volk erkannt zu haben. Jeder soll und muss sich meiner Sichtweise gegenüber, kritisch auseinandersetzen. In Zukunft wird es viele Debatten und Diskussionen über die Zukunft der Yeziden geben. Man muss aber viel Wert darauf legen, dass diese Kritik unbedingt mindestens aus fundierten Kenntnissen erbracht wird. Floskeln, subjektive Meinungen oder sonstige Thesen, die nicht wissenschaftlichen Standards entsprechen, sind zu ignorieren.
Essays aus Embrica
Zu Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Sport
15.08.2014
20.07.2014
Völkermord an mein Volk
"Wer kämpft,kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren" - Bertolt Brecht
"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen" - Albert Einstein
In meinen vergangenen Blogs konnte ich oft aus einer Situation her schreiben, in der die Neutralität stets für mich die Grundlage einer objektiven Beschreibung diverser Themen war. Es fällt einen aber schwer objektiv zu bleiben, wenn die persönliche und direkte Betroffenheit, als Individuum, der Anlass für einen Blog ist.
Ich habe in einen YouTube Video sehen können, wie ein islamischer Gotteskrieger, Gefangene präsentiert. Was mit diesen Gefangenen passiert ist, oder ob diese überhaupt noch leben, kann nicht beurteilt werden und ist dem Video nicht zu entnehmen. Ich gehe aber davon aus, dass diese Männer wahrscheinlich hingerichtet wurden. Das was mich persönlich sehr hart dabei trifft , ist die Tatsache, dass es um Yeziden handelt. Hier das Video:
Es handelt sich hierbei nicht um Soldaten oder irgendetwas, was einer Verhaftung oder Gefangennahme legitimiert. Die Tatsache, dass diese Menschen gefangen genommen wurden, erklärt sich nur daraus, dass diese der yezidischen Religion angehören. Natürlich erwarte ich nicht, dass so etwas in den westlichen Medien auftaucht. Das muss man nicht mal fordern, da das Interesse für die Yeziden in der allgemeinen Bevölkerung sowie Zielgruppe westlicher Medien marginal ist. Was aber hinsichtlich westlicher Regierungen ermahnt werden darf, ist die direkte und aktive Einmischung in diese Vorgänge, die diese Situatione erst ermöglichen. Und genau das ist nicht hinnehmbar. Ich möchte diesen Blog knapp halten und nicht auf Themen wie Waffenlieferung, Unterstützer des Terrorismus oder irgendwelchen Diplomaten, die einst willkürlich, Linien über Länder gezogen haben und sonstigeseingehen, sondern nur einen konkreten und relevantan Punkt ansprechen.
Für die Yeziden gibt es derzeit zwei "Schutzmächte", wenn man diese überhaupt so nennen kann. Einmal die kurdischen Pesmerga auf der einen Seite und auf der anderen Seite die PKK. Wenn es für ein friedliches, wehrloses und unschuldiges Volk auf der einen Seite eine Organisation gibt, die dieses Volk vor einen Völkermord schützen kann, dann gilt es,ohne jegliches Zögern, diese Organisation zu unterstützen.Wenn es nicht unterstützt werden soll oder kann, dann sollte diese Organisation nicht gehindert werden. Genau das wird aber immer noch vom Westen gemacht. Die PKK schützt aktiv mein Volk, das Yezidische Volk. Niemand anders tut es sonst. Das muss eindeutig so gesagt werden.
Bekanntlich steht die PKK auf der Terrorliste der meisten westlichen Staaten. Die deutsche Regierung und Europa müssen handeln und die PKK sofort von dieser Liste nehmen. Denn nur so können, die in den westlichen Ländern lebenden Menschen, die das Schicksal der Yeziden nicht tatenlos zusehen können und wollen, auch mit allen rechtlichen Schritten und Maßnahmen, jegliche Unterstützung für diese Organisation ermöglichen. Auch wenn es nur darum geht, offensichtlich und ohne Angst, vor einer Strafverfolgung durch deutsche und westliche Staatsanwälte zu haben, wenn aktiv gegen einen Völkermord vorgegangen wird.
Im übrigen geht es hier eindeutig um einen Völkermord, der derzeit in Syrien und im Irak an Yeziden verübt wird. Jedes Unterlassen oder Duldung dieser Vorgänge ist meiner Meinung nach, aktive Beteiligung an ein Völkermord am yezidischen Volke. Die deutsche Gerichte sind zusätzlich dazu verpflichtet, diese Handlungen zu verfolgen. In welchem Umfang und wer alles vor einen Gericht kommen kann und muss, ergibt sich aus den Gesetzen und muss von Experten geprüft werden.
Ich möchte auch einen kleinen Denkanstoß für jeden geben, der genau so wie ich, entsetzt über die Situation der Yeziden ist. Der berühmte Satz "Der Feind meines Feindes ist mein Freund" stammt von Napoleon. Damit ist aber sicherlich auch gemeint, dass der Freund eines Feindes auch mein Feind sein muss. Somit muss und kann nur gelten, dass jeder aber auch jeder, der nur Ansatzweise mit diesen Gotteskrieger sympathisiert, als direkter und akiver Feind aller Yeziden zu sehen ist. Egal ob in Foren, in den Medien, in sozialen Netzwerken. Überall dort wo man diese Sympathisanten begegnet, sei auf das am Anfang erwähnte Zitat von Bertolt Brecht hingewiesen. In diesem Sinne...
27.08.2013
Alternativlos - Krieg oder Krieg
Vor mehr als einem Jahr habe ich das letzte mal einen Beitrag zum Thema Syrien geschrieben. Vielleicht hätten ja KlObama, Ferkel und die Schnurbärte aus Katar und Saudi Arabien mal diesen Blog ausspionieren sollen. Schließlich werden wir ja sowieso schon überwacht und bei meiner Wortwahl müssen die Algorithmen des NSA schon längst auf diesen Blog gestoßen sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Wer noch einmal wissen will, wie meine Sicht auf den Bürgerkrieg in Syrien war, kann es nochmals hier nachlesen. http://embrica.blogspot.de/2012_07_01_archive.html
Es war doch schon sehr lange abzusehen, dass die sogenannten Rebellen diesen Krieg aus eigener Kraft nicht gewinnen können. Ich habe in meinen Beiträgen betont, dass es dabei um das Überleben einer ganzen Ethnie geht. In dem Fall die Alawiten. Hätte Assad nicht die breite Unterstützung vieler Syrer, dann hätte er doch schon längst verloren und würde wohl schon längst wie Gaddafi gepfählt worden sein. Nebenbei bemerkt ein Verbrechen, das man hätte verurteilen müssen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mehrheit der syrichen Zivilbevölkerung hinter Assad stehen. In den zwei Jahren dieses Konfliktes habe ich noch nie Berichte oder Beiträge über die Gegenden Syriens gesehen, die bisher vom Krieg verschont geblieben sind. Dazu gehört auch Damaskus.Wieso hat noch kein Fernsehteam bisher von den Menschen, die hinter Assad stehen berichtet? Das erinnert mich ja immer wieder an die Kurden und ihre Sympathie für ihren Führer. Für den Westen ein Terrorist. Von dem meisten Kurden wir er aber nahezu vergöttert. Wer sagt denn nicht, dass viele Syrer vielleicht genau so zu Assad stehen. Möchte man etwa nicht das wir eine andere Sicht auf dieses Land bekommen? Wahrscheinlich!
Das nun die Rebellen solange durchhalten, liegt weniger daran, dass sie große Unterstützung durch das syrische Volk erfahren, sondern mehr daran, dass immer wieder neue Kräfte aus dem Ausland, meist Söldner die schon gegen Gaddafi gekämpft haben, von Katar und Saudi Arabien eingeflogen werden, um in diesen Krieg mitzumischen.
Was ich ganz schlimm finde, ist die Tatsache, dass es bisher noch keine Friedensbemühungen gab. Nicht ein einziges mal haben die Regierungen des Westens versucht, die Opposition und Assad zu einen Waffenstillstand zu bewegen. Ach lasst die sich doch gegenseitig abschlachten. Stattdessen hat man die letzten Tage alles daran gesetzt Gründe zu finden, die den Eintritt in den Krieg möglich machen.In den Medien wird alles dafür getan, dass wir diesen Krieg dann auch befürworten.
Wieso ist man nicht einfach früher in diesen Krieg gezogen. Die Entscheidung des Westens, dass Assad gehen muss, steht doch schon seit zwei Jahren fest. Dann müsste man jetzt nicht vielleicht unschuldige Menschen mit Giftgas ermorden, um einen Krieg gegen Assad zu legitimieren. Ich lege mich auch fest, dass Assad diesen Gasangriff nicht befohlen hatte. Militärisch ergibt es auch keinen Sinn in seiner Lage so ein Verbrechen zu begehen. Die syrische Armee ist derzeit den Rebellen in allen Belangen überlegen. Man muss sich einfach mal die Frage stellen, welches Motive die syrische Armee für so einen Angriff haben kann. Mir fällt keins ein.
Aber anscheinend möchte man, bevor sich herausstellt, was tatsächlich geschehen ist, die Situation auszunutzen, Bevor es überhaupt ein Ergebnis der Inspektoren der UN vorliegt hat der Außenminister der Draengländer ja schon entschieden, dass Assad dafür verantwortlich ist und man reagieren muss. Noch offensichtlicher geht es wohl nicht mehr. Assads Problem war, dass er kurz davor stand, diesen Bürgerkrieg zu gewinnen. Das war aber nicht der Plan und musste durchkreuzt werden. Von wem auch immer.
Im Westen hat man stets gehofft, dass diese Terroristen Assad schon besiegen werden und dann ein weiteres Land im nahen Osten ausgeraubt werden kann.Terroristen? Ja, ein großer Teil der Rebellen sind Terroristen. Es handelt sich dabei um die Al-Nusra Front. Ein Ableger der AL Quaida. http://de.euronews.com/2013/08/18/kurden-in-syrien-die-islamisten-koepfen-sogar-kinder/. Diese werden auch noch durch den Westen finanziert. Ein Skandal das seinesgleichen sucht. Es ist schon das dritte mal innerhalb der letzten 25 Jahre, dass der Westen Terroristen dabei unterstützt, das kurdische Volk zu vernichten.
Hätte man mich mal gefragt. Ich habe in meine letzten Beiträgen geschrieben, dass es für die Alawiten ums nackte überleben geht. Vae Vicitis! Die werden deswegen weiter kämpfen und auch bei Eintritt des Westens wird es nur noch blutiger. Man muss jetzt nur noch hoffen, dass nicht auch noch der Iran in den Krieg gezogen wird.
Wer noch einmal wissen will, wie meine Sicht auf den Bürgerkrieg in Syrien war, kann es nochmals hier nachlesen. http://embrica.blogspot.de/2012_07_01_archive.html
Es war doch schon sehr lange abzusehen, dass die sogenannten Rebellen diesen Krieg aus eigener Kraft nicht gewinnen können. Ich habe in meinen Beiträgen betont, dass es dabei um das Überleben einer ganzen Ethnie geht. In dem Fall die Alawiten. Hätte Assad nicht die breite Unterstützung vieler Syrer, dann hätte er doch schon längst verloren und würde wohl schon längst wie Gaddafi gepfählt worden sein. Nebenbei bemerkt ein Verbrechen, das man hätte verurteilen müssen. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mehrheit der syrichen Zivilbevölkerung hinter Assad stehen. In den zwei Jahren dieses Konfliktes habe ich noch nie Berichte oder Beiträge über die Gegenden Syriens gesehen, die bisher vom Krieg verschont geblieben sind. Dazu gehört auch Damaskus.Wieso hat noch kein Fernsehteam bisher von den Menschen, die hinter Assad stehen berichtet? Das erinnert mich ja immer wieder an die Kurden und ihre Sympathie für ihren Führer. Für den Westen ein Terrorist. Von dem meisten Kurden wir er aber nahezu vergöttert. Wer sagt denn nicht, dass viele Syrer vielleicht genau so zu Assad stehen. Möchte man etwa nicht das wir eine andere Sicht auf dieses Land bekommen? Wahrscheinlich!
Das nun die Rebellen solange durchhalten, liegt weniger daran, dass sie große Unterstützung durch das syrische Volk erfahren, sondern mehr daran, dass immer wieder neue Kräfte aus dem Ausland, meist Söldner die schon gegen Gaddafi gekämpft haben, von Katar und Saudi Arabien eingeflogen werden, um in diesen Krieg mitzumischen.
Was ich ganz schlimm finde, ist die Tatsache, dass es bisher noch keine Friedensbemühungen gab. Nicht ein einziges mal haben die Regierungen des Westens versucht, die Opposition und Assad zu einen Waffenstillstand zu bewegen. Ach lasst die sich doch gegenseitig abschlachten. Stattdessen hat man die letzten Tage alles daran gesetzt Gründe zu finden, die den Eintritt in den Krieg möglich machen.In den Medien wird alles dafür getan, dass wir diesen Krieg dann auch befürworten.
Wieso ist man nicht einfach früher in diesen Krieg gezogen. Die Entscheidung des Westens, dass Assad gehen muss, steht doch schon seit zwei Jahren fest. Dann müsste man jetzt nicht vielleicht unschuldige Menschen mit Giftgas ermorden, um einen Krieg gegen Assad zu legitimieren. Ich lege mich auch fest, dass Assad diesen Gasangriff nicht befohlen hatte. Militärisch ergibt es auch keinen Sinn in seiner Lage so ein Verbrechen zu begehen. Die syrische Armee ist derzeit den Rebellen in allen Belangen überlegen. Man muss sich einfach mal die Frage stellen, welches Motive die syrische Armee für so einen Angriff haben kann. Mir fällt keins ein.
Aber anscheinend möchte man, bevor sich herausstellt, was tatsächlich geschehen ist, die Situation auszunutzen, Bevor es überhaupt ein Ergebnis der Inspektoren der UN vorliegt hat der Außenminister der Draengländer ja schon entschieden, dass Assad dafür verantwortlich ist und man reagieren muss. Noch offensichtlicher geht es wohl nicht mehr. Assads Problem war, dass er kurz davor stand, diesen Bürgerkrieg zu gewinnen. Das war aber nicht der Plan und musste durchkreuzt werden. Von wem auch immer.
Im Westen hat man stets gehofft, dass diese Terroristen Assad schon besiegen werden und dann ein weiteres Land im nahen Osten ausgeraubt werden kann.Terroristen? Ja, ein großer Teil der Rebellen sind Terroristen. Es handelt sich dabei um die Al-Nusra Front. Ein Ableger der AL Quaida. http://de.euronews.com/2013/08/18/kurden-in-syrien-die-islamisten-koepfen-sogar-kinder/. Diese werden auch noch durch den Westen finanziert. Ein Skandal das seinesgleichen sucht. Es ist schon das dritte mal innerhalb der letzten 25 Jahre, dass der Westen Terroristen dabei unterstützt, das kurdische Volk zu vernichten.
Hätte man mich mal gefragt. Ich habe in meine letzten Beiträgen geschrieben, dass es für die Alawiten ums nackte überleben geht. Vae Vicitis! Die werden deswegen weiter kämpfen und auch bei Eintritt des Westens wird es nur noch blutiger. Man muss jetzt nur noch hoffen, dass nicht auch noch der Iran in den Krieg gezogen wird.
13.10.2012
Friedensnobelpreis für die EU
Nach zwei Weltkriegen hatten die Gründungsväter der Europäischen Union die Idee, mit der Errichtung einer Behörde, den Frieden in Europa zu sichern. Die Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, durch Belgien, Deutschland, Italien, Frankreich und Luxemburg und Niederlande wurde dann mit dem Schuman Plan im Jahr 1951 in die Tat umgesetzt. Die EU, wie wir sie jetzt kennen, war geboren.
Jetzt nach 60 Jahren hat das Komitee, das den Friedensnobelpreis verleiht, entschieden die EU diesen ehrenvollen Preis zu verleihen. Keine Frage, die EU hat es verdient, dass man es auch ihr anrechnen kann, dass es seit der Gründung, keine Kriege zwischen diesen Staaten gegeben hat. Aber muss man nicht für diesen Preis auch bedenken, was die EU in diesen 60 Jahren noch alles für den Friedensnobelpreis, auch außerhalb der EU getan hat, damit der Frieden in Europa erhalten bleibt. Ich bin der Meinung, dass man die EU auch hierfür ehren muss. Die Mitgliedstaaten haben sehr viel unternommen, damit weiterhin Frieden in Europa herrscht und das muss man erwähnen.
Vielleicht hat die EU den Friedensnobelpreis dafür bekommen, dass ein Mitgliedstaat dieser Gemeinschaft vor Jahren den Auftrag zur Ermordung eines rechtmäßig gewählten Präsidenten eines souveränen Staates erteilt hatte. Man hat diesen Präsidenten verhaften lassen und ihn in den Händen seiner Feinde übergeben. Dort wurde er dann erst gefoltert und anschließend unter dem Kommando eines Mitgliedstaates der EU erschossen. Seine Leiche wurde zerteilt und in Säure aufgelöst, um die grausame Tat zu vertuschen. Dadurch war gewährleistet, dass man weiterhin dieses rohstoffreiche Land unter Kontrolle hat. Später hat man es mit einem anderen Machthaber eines Staates wieder gemacht, aber diesmal in aller Öffentlichkeit.
Oder hat die EU die Preis dafür bekommen, dass Mitgliedstaaten dieser EU nachweislich einen Diktator mit Waffen beliefert haben, wozu auch Gasbomben gehörten. Dieser Diktator hat diese Waffen beim Gasangriffs auf eine Minderheit in seinem Land eingesetzt. Dabei sind 10.000 Mensche qualvoll umgekommen. Man hat ja aber daraus gelernt und macht jetzt Waffengeschäfte mit Saudi Arabien. Das dort Menschen in aller Öffentlichkeit enthauptet werden, interessiert dabei keinen. Hauptsache man kann dort profitable Geschäft machen.
Es kann sogar sein, dass der Preis für die 3 Millionen Türken, Kurden und Griechen gedacht ist, die sich nicht dazu haben verleiten lassen, zur JVA Köln zu fahren und dort eine Person zu besuchen, die maßgeblich an der Ermordung von 12 unschuldigen Menschen beteiligt gewesen ist, um den inneren Frieden nicht zu gefährden. Trotzdem wird nichts innerhalb der EU unternommen, damit es in Zukunft nicht wieder zu diesen grauenvollen Taten kommt.
Es kann sogar sein, dass der Preis für die 3 Millionen Türken, Kurden und Griechen gedacht ist, die sich nicht dazu haben verleiten lassen, zur JVA Köln zu fahren und dort eine Person zu besuchen, die maßgeblich an der Ermordung von 12 unschuldigen Menschen beteiligt gewesen ist, um den inneren Frieden nicht zu gefährden. Trotzdem wird nichts innerhalb der EU unternommen, damit es in Zukunft nicht wieder zu diesen grauenvollen Taten kommt.
Oder hat die EU den Preis dafür bekommen, dass sie mit ihren Agrarsubventionen das Überleben vieler afrikanischen Bauer gefährdet. Durch die Agrarsubventionen haben europäische Unternehmen einen Vorteil gegenüber vieler afrikanischer Bauern, der dazu führt, dass diese ihren Betrieb einstellen müssen. Diese Bauern sind ja auch dankbar dafür und wollen sich in aller Regelmäßigkeit bei der EU bedanken. Sie sind sogar so dankbar, dass sie ihr Leben dafür aufs Spiel setzen, um in die EU zu kommen und mit hochseeuntauglichen Booten dieses Risiko auf sich nehmen. Innerhalb der letzten 20 Jahre sind nach Schätzungen 10.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken.
Hat etwa jemand anders diesen Preis verdient. Vielleicht hätte diesen Friedensnobelpreis der arabische Frühling bekommen sollen. Schließlich hat sich die EU sehr für den Wandel in den arabischen Länder eingesetzt und mit Geld und Waffen unterstützt. Aber wen hätte man diesen Preis übergeben sollen? Etwa den Rebellen in Libyen, in Vertretung von Abdelhakim Belhadj, AL-Kaida oder irgendwelchen radikalen Islamisten. Schließlich sind das ja die neuen Herrscher in Libyen, Ägypten und auch bald in Syrien.
In diesem Sinne...
Hat etwa jemand anders diesen Preis verdient. Vielleicht hätte diesen Friedensnobelpreis der arabische Frühling bekommen sollen. Schließlich hat sich die EU sehr für den Wandel in den arabischen Länder eingesetzt und mit Geld und Waffen unterstützt. Aber wen hätte man diesen Preis übergeben sollen? Etwa den Rebellen in Libyen, in Vertretung von Abdelhakim Belhadj, AL-Kaida oder irgendwelchen radikalen Islamisten. Schließlich sind das ja die neuen Herrscher in Libyen, Ägypten und auch bald in Syrien.
In diesem Sinne...
25.08.2012
Sollen die Reichen was von ihrem Vermögen abgeben?
Zuletzt wurde bei "Menschen bei Maischberger", über diese Frage diskutiert. Leider musste ich mich allzu oft aufregen. Also habe ich mich entschieden, einen Beitrag dazu zu schreiben. Diesen Frage hört man immer wieder, ob die Reichen was von Ihrem Vermögen abgeben sollen. Gerade dann wenn es in Richtung Wahlen geht. Oft wird das über die Steuergestaltung diskutiert. Was kaum aber in der Öffentlichkeit diskutiert wird, ist was viel wichtigeres. Warum ist das so, dass wenige immer mehr haben und viele immer weniger? Wie werden die Reichen immer reicher und sind die Armen einfach nur zu dumm?
Erstmal vorweg, es geht nicht anders. In unserem System ist das wie ein Naturgesetz. Das hat nix mit Bildung, Fleiß oder Intelligenz zu tun. Das Beste ist ja, dass oft von den Leistungsträgern gesprochen wird, die es schaffen, noch reicher zu werden. Und dann klopfen sie sich auch noch gegenseitig auf die Schultern und meinen, wie toll sie sind, da der ganze Staat ohne sie nicht existieren kann. Ich lache mich immer schlapp über diesen Schwachsinn, da die Leute das auch noch glauben. Ist denn ein Bauarbeiter kein Leistungsträger und würde er keine Häuser mehr bauen können, wenn die sogenannten Leistungsträger nicht mehr da sind? Natürlich könnte er das. Also verschont die Menschen bitte mit diesem Blödsinn.
Wer sind eigentlich die Reichen sind und wer sind die Armen. Oft werden diese Gruppierungen nach der Höhe ihrer Einkünfte eingeteilt. Man vergleicht also die Höhe des Einkommens von 10 % der Personen mit dem höchsten Einkommen, mit den 10% der Personen, mit dem niedrigsten Einkommen. Also beispielsweise das Einkommen eines Managers in Höhe von 500.000 Euro p.a, mit dem des einfachen Arbeiters in Höhe von 30.000 p.a. Wenn sich jetzt im Laufe einer Periode die Anzahl der Reichen erhöht, muss sich die Anzahl der Armen zwangsweise auch erhöhen. Das passiert eigentlich jedes Jahr, dass die Schere größer wird.
Ich finde die Einteilung nicht ganz richtig. Viel entscheidender wäre es, die Unterteilung nach der Zunahme des Vermögens vorzunehmen. Also um wie viel Prozent steigt das persönliche Vermögen einer reichen Person, im Vergleich zum Vermögen einer armen Person. Die Frage ist also, ob eine Person mehr oder weniger, für die gleiche Leistung bekommt, die er täglich leistet. Salopp gesagt, gehören dann all diejenigen zu den Armen, die nicht zu den Reichen zählen. Völlig losgelöst von der beruflichen Qualifikation. Das kann am Ende auch jeder sein. Das kann der Verkäufer an der Kasse sein, als auch der Lehrer. Sogar Ärzte können unter Umständen zu den armen gehören. Man darf die Reichen und Armen nicht nach Berufsgruppen oder Einkommen unterscheiden. Am Ende zählt nur das Vermögen und das Wachstum des Vermögens, im Vergleich zum Wachstum der Gesamtwirtschaft.
Was führt nun dazu, dass diese Umverteilung von Arm zu Reich stattfindet. Es ist das Kapital, was dazu führen muss, dass das passiert. Und das muss man erstmal so hinnehmen. Ob das letztendlich richtig oder falsch ist, soll nicht Gegenstand von diesem Beitrag sein. Da soll sicher jeder selber seine eigene Meinung bilden. Vielmehr ist es viel interessanter zu wissen, wieso und weshalb das so ist. Eigentlich ist es ganz einfach, um das zu verstehen.
Die entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung ist das vorhandene Vermögen. Jeder hat schon einmal den Satz gehört, "Wenn ich Millionär wäre, würde ich das Geld zur Bank bringen und einfach nur von den Zinsen leben". Ich ersetze das Wort Zinsen, mit dem Wort Kapital. Also müsste es heißen, dass man vom Kapital leben kann. Das ist realistischer. Unter der Annahme, dass nun dieses Vermögen professionell verwaltet und nicht a lá Günther Gabriell, Ailton und sonstigen Konsorten verprasst wird , kann davon ausgegangen werden, dass das Vermögen sich kontinuierlich vermehrt.
Wenn man nun sich das gesamte Kapital einer Wirtschaft als einen großen Kuchen vorstellt, dann steigt der Anteil am Kuchen für den Reichen, Stück für Stück. Er wird also reicher. Was zwangsweise bedeuten muss, dass die Armen, Stück für Stück, was abgeben müssen. Der Arme wird ärmer. Nämlich diejenigen, die kein eigenes Vermögen haben. Gerade dann, wenn kein Wirtschaftswachstum erzielt wird, werden diese Personen noch ärmer. Und diese Aufgabe übernehmen dann die Banken, die dafür Sorgen, dass die Reichen es schaffen, dass sie reicher werden. Das hat also nichts mit Bildung, Fleiß oder Intelligenz zu tun. Was die Banken genau machen, kann ich ein anderes mal schreiben. Oft gehrt es sogar um das Überleben von Menschen, beispielsweise wie in Afrika.
Wie sieht das nun in der Praxis aus ? Wir stellen uns mal eine Bäckerei vor. Diese Bäckerei soll die gesamte wirtschaftliche Leistung eines Staates abbilden. Jetzt stellen wir uns vor, dass die Bäckerei pro Periode 100 Brötchen backen kann. Von den gesamten Produktion verlangt der Inhaber 10 % Gewinnbeteiligung, als Preis für die Überlassung seines Kapitals. Somit bleiben 90 Brötchen für alle anderen. Jetzt investiert er seinen Gewinnanteil erneut in das Unternehmen. Dafür verlangt er zusätzlich 1 Brötchen jährlich. Unter der Annahme, dass die Bäckerei weiterhin 100 Brötchen produziert, hat der Inhaber einen Anspruch auf 11 Brötchen. Somit bleiben für den Rest nur noch 89 Brötchen. Man muss kein Mathematiker sein, um zu verstehen, dass das solange weiter geht, bis er irgendwann alle Brötchen behalten darf und der Rest zusehen muss, wie er zurecht kommt.
In diesem Sinne....
Erstmal vorweg, es geht nicht anders. In unserem System ist das wie ein Naturgesetz. Das hat nix mit Bildung, Fleiß oder Intelligenz zu tun. Das Beste ist ja, dass oft von den Leistungsträgern gesprochen wird, die es schaffen, noch reicher zu werden. Und dann klopfen sie sich auch noch gegenseitig auf die Schultern und meinen, wie toll sie sind, da der ganze Staat ohne sie nicht existieren kann. Ich lache mich immer schlapp über diesen Schwachsinn, da die Leute das auch noch glauben. Ist denn ein Bauarbeiter kein Leistungsträger und würde er keine Häuser mehr bauen können, wenn die sogenannten Leistungsträger nicht mehr da sind? Natürlich könnte er das. Also verschont die Menschen bitte mit diesem Blödsinn.
Wer sind eigentlich die Reichen sind und wer sind die Armen. Oft werden diese Gruppierungen nach der Höhe ihrer Einkünfte eingeteilt. Man vergleicht also die Höhe des Einkommens von 10 % der Personen mit dem höchsten Einkommen, mit den 10% der Personen, mit dem niedrigsten Einkommen. Also beispielsweise das Einkommen eines Managers in Höhe von 500.000 Euro p.a, mit dem des einfachen Arbeiters in Höhe von 30.000 p.a. Wenn sich jetzt im Laufe einer Periode die Anzahl der Reichen erhöht, muss sich die Anzahl der Armen zwangsweise auch erhöhen. Das passiert eigentlich jedes Jahr, dass die Schere größer wird.
Ich finde die Einteilung nicht ganz richtig. Viel entscheidender wäre es, die Unterteilung nach der Zunahme des Vermögens vorzunehmen. Also um wie viel Prozent steigt das persönliche Vermögen einer reichen Person, im Vergleich zum Vermögen einer armen Person. Die Frage ist also, ob eine Person mehr oder weniger, für die gleiche Leistung bekommt, die er täglich leistet. Salopp gesagt, gehören dann all diejenigen zu den Armen, die nicht zu den Reichen zählen. Völlig losgelöst von der beruflichen Qualifikation. Das kann am Ende auch jeder sein. Das kann der Verkäufer an der Kasse sein, als auch der Lehrer. Sogar Ärzte können unter Umständen zu den armen gehören. Man darf die Reichen und Armen nicht nach Berufsgruppen oder Einkommen unterscheiden. Am Ende zählt nur das Vermögen und das Wachstum des Vermögens, im Vergleich zum Wachstum der Gesamtwirtschaft.
Was führt nun dazu, dass diese Umverteilung von Arm zu Reich stattfindet. Es ist das Kapital, was dazu führen muss, dass das passiert. Und das muss man erstmal so hinnehmen. Ob das letztendlich richtig oder falsch ist, soll nicht Gegenstand von diesem Beitrag sein. Da soll sicher jeder selber seine eigene Meinung bilden. Vielmehr ist es viel interessanter zu wissen, wieso und weshalb das so ist. Eigentlich ist es ganz einfach, um das zu verstehen.
Die entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung ist das vorhandene Vermögen. Jeder hat schon einmal den Satz gehört, "Wenn ich Millionär wäre, würde ich das Geld zur Bank bringen und einfach nur von den Zinsen leben". Ich ersetze das Wort Zinsen, mit dem Wort Kapital. Also müsste es heißen, dass man vom Kapital leben kann. Das ist realistischer. Unter der Annahme, dass nun dieses Vermögen professionell verwaltet und nicht a lá Günther Gabriell, Ailton und sonstigen Konsorten verprasst wird , kann davon ausgegangen werden, dass das Vermögen sich kontinuierlich vermehrt.
Wenn man nun sich das gesamte Kapital einer Wirtschaft als einen großen Kuchen vorstellt, dann steigt der Anteil am Kuchen für den Reichen, Stück für Stück. Er wird also reicher. Was zwangsweise bedeuten muss, dass die Armen, Stück für Stück, was abgeben müssen. Der Arme wird ärmer. Nämlich diejenigen, die kein eigenes Vermögen haben. Gerade dann, wenn kein Wirtschaftswachstum erzielt wird, werden diese Personen noch ärmer. Und diese Aufgabe übernehmen dann die Banken, die dafür Sorgen, dass die Reichen es schaffen, dass sie reicher werden. Das hat also nichts mit Bildung, Fleiß oder Intelligenz zu tun. Was die Banken genau machen, kann ich ein anderes mal schreiben. Oft gehrt es sogar um das Überleben von Menschen, beispielsweise wie in Afrika.
Wie sieht das nun in der Praxis aus ? Wir stellen uns mal eine Bäckerei vor. Diese Bäckerei soll die gesamte wirtschaftliche Leistung eines Staates abbilden. Jetzt stellen wir uns vor, dass die Bäckerei pro Periode 100 Brötchen backen kann. Von den gesamten Produktion verlangt der Inhaber 10 % Gewinnbeteiligung, als Preis für die Überlassung seines Kapitals. Somit bleiben 90 Brötchen für alle anderen. Jetzt investiert er seinen Gewinnanteil erneut in das Unternehmen. Dafür verlangt er zusätzlich 1 Brötchen jährlich. Unter der Annahme, dass die Bäckerei weiterhin 100 Brötchen produziert, hat der Inhaber einen Anspruch auf 11 Brötchen. Somit bleiben für den Rest nur noch 89 Brötchen. Man muss kein Mathematiker sein, um zu verstehen, dass das solange weiter geht, bis er irgendwann alle Brötchen behalten darf und der Rest zusehen muss, wie er zurecht kommt.
In diesem Sinne....
23.07.2012
Assad droht mit Chemiewaffen!
Assad droht mit dem Einsatz von Chemiewaffen. So stand es heute fast überall geschrieben. Er verkörpert somit endgültig das Böse. Es wird weiterhin alles mögliche unternommen, um uns davon zu überzeugen, dass es notwendig ist, in den Krieg zu ziehen. Das es sich dabei um eine Drohung gegen ausländische Kräfte handelte, hat man wohl für weniger wichtig gehalten. Und somit ist diese Drohung irgendwie auch rechtens, wenn man bedenkt, was den Anhänger von Assad droht, sollte dieser Krieg verloren gehen.
Ich möchte erstmal erwähnen, dass mich die Person Baschar al-Assad überhaupt nicht interessiert. Auch will ich nicht beurteilen, ob das politische System in Syrien richtig für das syrische Volk ist oder nicht. Nur nebenbei bemerkt, es gibt genug andere Staaten, wie etwa Saudi Arabien, die dem politischen System Syrien ähneln, teilweise sogar noch schlimmer sind, und trotzdem weiterhin von den demokratischen Staaten hofiert werden. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.
Ich möchte erstmal erwähnen, dass mich die Person Baschar al-Assad überhaupt nicht interessiert. Auch will ich nicht beurteilen, ob das politische System in Syrien richtig für das syrische Volk ist oder nicht. Nur nebenbei bemerkt, es gibt genug andere Staaten, wie etwa Saudi Arabien, die dem politischen System Syrien ähneln, teilweise sogar noch schlimmer sind, und trotzdem weiterhin von den demokratischen Staaten hofiert werden. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein.
Aber viel wichtiger ist der folgende Punkt. Was wird alles von außen getan, um das Regime zu stürzen. Die Frage die sich die verdammten Kriegshetzer derzeit stellen ist, wie sie weiterhin die syrische Regierung als das Böse verkaufen können. Heute war eben die Meldung zu lesen, dass das Regime Chemiewaffen einsetzen werde. Für den Leser war somit klar, dass es sich um Monster handeln muss. Das syrische Regime muss unbedingt aufgehalten werden denken wohl die meisten sofort. Wer meinen letzten Blog gelesen hat wird wissen, dass es für sehr viele Menschen in Syrien um das nackte Überleben geht. Ich rede hier nicht von den Rebellen. Es geht um die Anhänger von Assad. Die Alawiten und Christen müssen das schlimmste befürchten, sollte dieser Krieg verloren gehen.
Eins steht aber trotzdem fest, für Assad wird es keine Zukunft mehr geben. Auch weil die politsichen Interessen von Assad nicht mehr zeitgemäß sind. Man sollte wissen, welche Interessengruppen, ich sage bewusst nicht Bevölkerungsgruppen, sich im Krieg befinden und wofür sie stehen. In Syrien leben Sunniten, Alawiten, Schiiten, Christen und Kurden. Assad ist ein Alawit, aber man sollte ihn vor allem als Vertreter des Baathismsus sehen und weniger als Alawit. Somit steht er für die Vereinigung aller Araber. Egal ober Sunnit, Schiit oder Alawit oder Christ. Der Traum ist ein Großarabien. Aber dieser Traum ist schon lange geplatzt. Und das weiß Assad schon lange. Aus politischen Gründen führt er diesen Krieg deshalb bestimmt nicht mehr.
Ich verstehe einfach nicht, warum so sehr drauf gepocht wird, Assad sofort zu stürzen. Ihm geht es doch schon lange nicht mehr um seine Machtposition oder um seine Ideologie. Wenn er sich jetzt zurückzieht und somit kapituliert, so droht ein Massaker an seine Bevölkerung, das seines gleichen sucht. Immerhin etwa 6 Millionen Menschen bei einer Bevölkerung von 20 Millionen. So wie es aussieht, wird er auch deshalb bereit sein, auch gegen ausländische Streitkräfte, in einen Krieg zu ziehen. Genau deswegen verstehe ich die Drohung, dass Chemiewaffen eingesetzt werden. So hart es auch klingen mag.
Eins steht aber trotzdem fest, für Assad wird es keine Zukunft mehr geben. Auch weil die politsichen Interessen von Assad nicht mehr zeitgemäß sind. Man sollte wissen, welche Interessengruppen, ich sage bewusst nicht Bevölkerungsgruppen, sich im Krieg befinden und wofür sie stehen. In Syrien leben Sunniten, Alawiten, Schiiten, Christen und Kurden. Assad ist ein Alawit, aber man sollte ihn vor allem als Vertreter des Baathismsus sehen und weniger als Alawit. Somit steht er für die Vereinigung aller Araber. Egal ober Sunnit, Schiit oder Alawit oder Christ. Der Traum ist ein Großarabien. Aber dieser Traum ist schon lange geplatzt. Und das weiß Assad schon lange. Aus politischen Gründen führt er diesen Krieg deshalb bestimmt nicht mehr.
Ich verstehe einfach nicht, warum so sehr drauf gepocht wird, Assad sofort zu stürzen. Ihm geht es doch schon lange nicht mehr um seine Machtposition oder um seine Ideologie. Wenn er sich jetzt zurückzieht und somit kapituliert, so droht ein Massaker an seine Bevölkerung, das seines gleichen sucht. Immerhin etwa 6 Millionen Menschen bei einer Bevölkerung von 20 Millionen. So wie es aussieht, wird er auch deshalb bereit sein, auch gegen ausländische Streitkräfte, in einen Krieg zu ziehen. Genau deswegen verstehe ich die Drohung, dass Chemiewaffen eingesetzt werden. So hart es auch klingen mag.
07.07.2012
Hartmut Engler und der Kurde aus Syrien
Die Pur Fans haben es schon vor 10 Jahren gewusst, dass was in Syrien falsch läuft. Auf dem Album "Was ist passiert (2003)" sang die Band Pur, mit dem Lied "Saz", von einem Kurden aus Syrien, der von dort geflüchtet ist und in Deutschland um Asyl bittet. Darin beschreibt er auch deutlich, dass dort Menschen gefoltert und erniedrigt werden. Hier der Songtext für alle, die sich für den Inhalt interessieren. http://www.magistrix.de/lyrics/PUR/Saz-7421.html.
Aber wussten es die westlichen Staaten damals auch nicht, die jetzt nun verbissen versuchen, Assad zu stürzen? Bestimmt nicht, da ja auch weiterhin Kurden regelmäßig nach Syrien abgeschoben wurden, wenn sie vergebens um Hilfe gebeten hatten. Also hat es nur unser Hartmut gewusst? Quatsch, natürlich wusste man es. Bis vor kurzem waren die Kurden in Syrien noch Staatenlose ohne Rechte. Assad hat dies ja mittlerweile geändert. Aber damals hat sich keiner aufgeregt. Und jetzt auf einmal? Ok! Es handelte sich nur um Kurden, aber trotzdem. Das sind die Kurden ja eh gewohnt, dachte man sich. Und die Ferke...aäääh Merkel, lässt über ihren Sprecher auch noch völlig zynisch ausrichten, dass ein Regime, was auf seine eigene Bevölkerung schießt, ihre Legitimation verloren hat. Und was sind dann die Kurden in Syrien die ganze Zeit gewesen, du Tro...? Ach ja, nur Kurden. Sorry für meine leichte Ausschweifungen, aber das regt mich sehr auf. Genau wie 2001 mit Saddam, der 13 Jahre zuvor einen Gasangriff auf die kurdische Bevölkerung verübt hatte. Auf einmal, nur etwas spät, war auch er nicht mehr berechtigt einen Staat zu führen. 13 Jahre vorher war er es aber noch. Nur das dazwischen tausende Menschen ermordet wurden. Irgendwie wiederholt sich hier die Geschichte.
Oder geht es nur um die fetten Schnurrbärte aus Katar und Saudi Arabien, die ja die eigentlichen Kriegsgegner von Syrien sind. Und die haben bekanntlich sehr sehr viel Öl und Gas. Das aber ein perverser und dreckiger Bürgerkrieg herbeigerufen, unterstützt und gefördert wurde, ist kaum in Worte zu fassen. Dieser Krieg wird dieses Land komplett zerstören. Man schert sich in Wahrheit ein Dreck um die syrische Bevölkerung. Denn sonst hätte man beispielsweise schon den Kurden bei ihrem Freiheitskampf geholfen. Die syrische Bevölkerung braucht keinen Krieg. Sie braucht Veränderung und dafür muss man ihnen Zeit geben. Aber dafür ist es wohl leider zu spät und man hat ihnen nicht einmal die Chance dazu gegeben. Deswegen wird der Krieg immer brutaler werden, bis wahrscheinlich irgendwann das Ausland eingreifen muss.
Irgendwie tut mir Assad auch richtig leid. Ihm geht es wahrscheinlich nicht mal mehr um seine eigene Machtposition. Ihm geht es wohl mehr um die Existenz von Millionen Menschen, die er hier verteidigen muss. Das darf man nicht vergessen. Nun muss man sich nicht wundern, wenn diese Krieg immer brutaler werden wird. Er weiß, wenn dieser Krieg verloren geht, dann geht es den Alawiten und Christen in Syrien so richtig an den Kragen. Viele werden dann ermordet oder vertrieben. Frauen werden vergewaltigt und ganze Familien auseinander gerissen. Es wird für diese Menschen keine Zukunft mehr in diesem Staat geben. Und das wissen die Alawiten und Christen. Der Irak lässt grüßen.
Man muss sich nur mal folgendes Horrorszenario vorstellen. Nehmen wir an, die NSU wäre so stark gewesen, um auch gegen den deutschen Staat zu kämpfen, mit dem Ziel, die Macht in Deutschland zu übernehmen. Also ich würde mich sofort der Bundeswehr anschließen, um gegen die NSU zu kämpfen. Was bliebe mir auch anderes übrig, um mein eigenes Volk zu beschützen. Deswegen muss man verstehen,dass es in Syrien um mehr, als nur Assad geht. Für sehr viele Menschen geht es jetzt um das eigene Leben und das werden sie verteidigen. Das die Alawiten sich wehren ist daher einfach nur legitim und hat wohl nur wenig mit Staatsterror zu tun, was uns tagtäglich in den Medien vermittelt wird. Oder glaubt irgendjemand an einen sauberen Krieg?
Am Ende bleibt mir noch eins zu sagen. Gott beschütze die leidtragende und unschuldige Bevölkerung.
Aber wussten es die westlichen Staaten damals auch nicht, die jetzt nun verbissen versuchen, Assad zu stürzen? Bestimmt nicht, da ja auch weiterhin Kurden regelmäßig nach Syrien abgeschoben wurden, wenn sie vergebens um Hilfe gebeten hatten. Also hat es nur unser Hartmut gewusst? Quatsch, natürlich wusste man es. Bis vor kurzem waren die Kurden in Syrien noch Staatenlose ohne Rechte. Assad hat dies ja mittlerweile geändert. Aber damals hat sich keiner aufgeregt. Und jetzt auf einmal? Ok! Es handelte sich nur um Kurden, aber trotzdem. Das sind die Kurden ja eh gewohnt, dachte man sich. Und die Ferke...aäääh Merkel, lässt über ihren Sprecher auch noch völlig zynisch ausrichten, dass ein Regime, was auf seine eigene Bevölkerung schießt, ihre Legitimation verloren hat. Und was sind dann die Kurden in Syrien die ganze Zeit gewesen, du Tro...? Ach ja, nur Kurden. Sorry für meine leichte Ausschweifungen, aber das regt mich sehr auf. Genau wie 2001 mit Saddam, der 13 Jahre zuvor einen Gasangriff auf die kurdische Bevölkerung verübt hatte. Auf einmal, nur etwas spät, war auch er nicht mehr berechtigt einen Staat zu führen. 13 Jahre vorher war er es aber noch. Nur das dazwischen tausende Menschen ermordet wurden. Irgendwie wiederholt sich hier die Geschichte.
Oder geht es nur um die fetten Schnurrbärte aus Katar und Saudi Arabien, die ja die eigentlichen Kriegsgegner von Syrien sind. Und die haben bekanntlich sehr sehr viel Öl und Gas. Das aber ein perverser und dreckiger Bürgerkrieg herbeigerufen, unterstützt und gefördert wurde, ist kaum in Worte zu fassen. Dieser Krieg wird dieses Land komplett zerstören. Man schert sich in Wahrheit ein Dreck um die syrische Bevölkerung. Denn sonst hätte man beispielsweise schon den Kurden bei ihrem Freiheitskampf geholfen. Die syrische Bevölkerung braucht keinen Krieg. Sie braucht Veränderung und dafür muss man ihnen Zeit geben. Aber dafür ist es wohl leider zu spät und man hat ihnen nicht einmal die Chance dazu gegeben. Deswegen wird der Krieg immer brutaler werden, bis wahrscheinlich irgendwann das Ausland eingreifen muss.
Irgendwie tut mir Assad auch richtig leid. Ihm geht es wahrscheinlich nicht mal mehr um seine eigene Machtposition. Ihm geht es wohl mehr um die Existenz von Millionen Menschen, die er hier verteidigen muss. Das darf man nicht vergessen. Nun muss man sich nicht wundern, wenn diese Krieg immer brutaler werden wird. Er weiß, wenn dieser Krieg verloren geht, dann geht es den Alawiten und Christen in Syrien so richtig an den Kragen. Viele werden dann ermordet oder vertrieben. Frauen werden vergewaltigt und ganze Familien auseinander gerissen. Es wird für diese Menschen keine Zukunft mehr in diesem Staat geben. Und das wissen die Alawiten und Christen. Der Irak lässt grüßen.
Man muss sich nur mal folgendes Horrorszenario vorstellen. Nehmen wir an, die NSU wäre so stark gewesen, um auch gegen den deutschen Staat zu kämpfen, mit dem Ziel, die Macht in Deutschland zu übernehmen. Also ich würde mich sofort der Bundeswehr anschließen, um gegen die NSU zu kämpfen. Was bliebe mir auch anderes übrig, um mein eigenes Volk zu beschützen. Deswegen muss man verstehen,dass es in Syrien um mehr, als nur Assad geht. Für sehr viele Menschen geht es jetzt um das eigene Leben und das werden sie verteidigen. Das die Alawiten sich wehren ist daher einfach nur legitim und hat wohl nur wenig mit Staatsterror zu tun, was uns tagtäglich in den Medien vermittelt wird. Oder glaubt irgendjemand an einen sauberen Krieg?
Am Ende bleibt mir noch eins zu sagen. Gott beschütze die leidtragende und unschuldige Bevölkerung.
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