18.05.2012

Was will die Occupy-Bewegung eigentlich?

In den Medien kommen die Vorkommnisse in Frankfurt, meiner Meinung nach, etwas zu kurz. Dort werden über das Wochenende bis zu 40.000 Demonstranten erwartet. Aber was will dieser Mob eigentlich und sind sie gut oder schlecht? Es kommt drauf an. Sie haben entweder einfach nur Angst oder sind ideologisch getriebene Dilettanten. Ich zweifle sogar stark dran, dass die meisten von denen überhaupt wissen, warum sie Occupy-Anhänger sind. Wenn sie wirklich alles verstehen würden, dann wären sie jetzt ganz bestimmt nicht mehr auf diesen verrückten Occupy Tripp, sondern wären froh, dass die Banken uns vor Schlimmerem beschützen. Es ist wie bei der eigenen Gesundheit! Wenn man im Brustbereich Schmerzen hat, bekommt man Angst, dass man vielleicht ein Herzproblem haben könnte. Aber wenn man weiß, dass man Herzkrank ist, dann nimmt man es eher hin und hat auch keine Angst mehr.

Man hört immer nur Schulden, Schulden, Schulden. Immer wieder. Ahhhrgghh! Aber aufregen möchte ich mich nicht. Vor Wahlen, zuletzt sogar überall auf Wahlplakaten der FDP, während der NRW Wahl, ob Griechenland oder bei Talkshows, wenn alle Zuschauer gespannt zuhören, welcher Müll bei Maischberger, Will oder Jauch erzählt wird. Und die Occupy-Bewegung, die ja die die Lösung kennen wollen, erweisen sich letztendlich als Goethes Zauberlehrling.

Liebe Occupy Kekse, versteht doch einfach, dass es Schulden in unserem System geben muss, die aber auch nur virtuell sind. Und das Problem ist, dass niemand so recht weiß, dass es in Wirklichkeit keine Schulden gibt. Es gibt keine Schulden? Moment, wie kann ich es mir nur erlauben, etwas zu schreiben, was fast jeden Tag in den Medien und Politik verbreitet wird. Es gibt eben solche Schulden und solche Schulden. Was mit Schulden eigentlich gemeint ist, ist, dass es derzeit einfach zuviel Geld gibt und keiner bereit ist, das Geld, das überall in einer nahezu unendlichen Menge vorhanden ist, zu verbrennen. Man muss mal einfach nur mal überlegen, wie viel Geldvermögen es derzeit gibt. Puh, keine Ahnung, ehrlich gesagt, habe ich auch keine Lust danach zu recherchieren. Und es wird ja immer mehr. Warum sollen die Leute auch, die beispielsweise Milliarden haben, ihr vorhandenes Geldvermögen verbrennen und warum sollte man das nicht fordern?

Ganz einfach, dann kommt der Adolf aus der Hölle und verbrennt daraufhin wieder Millionen unschuldige Menschen. Das Problem ist nämlich, dass kein Mensch wirklich dazu bereit ist und ja lieber in den Krieg zieht, als hinzunehmen und zu verstehen, dass das zuviel vorhandene Geld eigentlich nichts wert ist. So geschehen ab 1929, als man die Menschen vor vollendeten Tatsachen gestellt hat. Nur deswegen ist der Aufstieg des Bösen auch möglich gewesen. Bis dahin wurde dieser Clown nie ernst genommen. Wenn man überlegt, dass die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1928 gerade einmal 2 % Stimmen hatte - das ist nicht vielmehr als die heutigen extremistischen Parteien-  und 1933 schon die Macht ergriffen hat, kann man sich vorstellen, wie schnell sowas auch heute noch gehen kann. Und das wissen die Eliten unserer Gesellschaft. Deshalb versuchen sie das Geldvermögen nach und nach, ohne das jemand es merkt, auf anderer Weise zu vernichten. Sparpakete, Schuldenschnitt in Griechenland oder Inflation. Das einzige das wirklich einen Wert hat und als Geldvermögen zu sehen ist, ist die Arbeit, die man jeden Tag nachgeht. Egal ob als Friseur, Anwalt, Arzt oder Bäcker.

Ich hatte mir vorgenommen, meine Posts für jedermann verständlich zu schreiben. Also möchte ich mal anhand eines sehr einfache gehaltenen Beispiels erklären, warum es keine Schulden geben kann. Wir nehmen mal an, dass ein Gärtner bei einer Hausfrau einen Baum einpflanzt. Jetzt geht die Hausfrau zur Bank (Notenbank) und die Bank druckt nur für sie einen 100 Euro Schein. Diese 100 Euro gibt sie nun dem Gärtner. Der Gärtner geht nun damit ins Restaurant und bezahlt für das Essen 100 Euro. Das Restaurant ruft daraufhin die Hausfrau an, damit sie das Restaurant sauber macht. Nun hat die Frau ihre 100 Euro zurück und gibt es der Bank. Jeder hat es jetzt einmal gehabt und es gibt keinen mehr, der Schulden hat. Aber es gibt die 100 Euro. Eigentlich könnte die Bank doch das Geld verbrennen!? Oder ist jemand einer anderen Meinung?